Fenty Beauty – mein 1. Mal mit der Brand

Bibi F.ashionable2020-06-08

Die Produkte des heutigen Beitrags habe ich nun schon fast ein Jahr in meiner Sammlung. Wie das klingt. Ich schäme mich dafür sogar etwas. Zu meiner Verteidigung ist zu sagen, dass ich sie seither nicht unberüht gelassen habe. Ich habe die Fenty Beauty Produkte, die ich in meinem Barcelona-Urlaub erstanden habe, bereits brav in Verwendung. Ich habe mich lediglich stets davor gedrückt die Bilder zu bearbeiten und die entsprechenden Texte zu schreiben. Allerdings kann ich dadurch auch eine sehr gefestigte Meinung zu den einzelnen Produkten widergeben und genau das macht ich nun.

An dieser Stelle möchte ich euch vorwarnen, dass dieser Beirag sehr lange werden wird. Ich möcht euch allerdings keine meiner positiven und negativen Erfahrungen vorenthalten. Sollte euch also lediglich ein Produkt interessieren könnt ihr das Inhaltsverzeichnis nutzen um an an die gewünschte Stelle zu gelangen.

Verpackung & Design von Fenty Beauty

Ganz pauschal kann ich sagen, dass ich das Design aller Produkte sehr ansprechend finde. Mir gefällt es, dass sie durch die ruhigen Farben, hauptsächlich creme und schwarz, sehr ruhig und gesetzt wirken. Die Graffiti-Elemente bringen etwas Pepp ins Design und lockern den cleanen Look auf. Eine wie ich finde sehr gelungene Mischung an Design-Elementen. Das im Allgemeinen zu den Umverpackungen der Fenty Beauty Produkte.

Was die eigentlichen Produkte angeht habe ich optisch absolut nichts auszusetzten. Auch hier hat man auf ein sehr schlichtes und cleanes Design gesetzt. Die Primer und eine der Foundations kommen in Milchglas-Flakons daher. Diese sind sehr schwer und robust, dennoch stehen sie schlank und edel da. Was das Design dieser Produkte angeht wurde sehr minimalistisch gearbeitet. Man findet lediglich den Brand-und vollen Produkt-Namen darauf.

Auch der Concealer greift das simple Design der Primer und Foundation auf. Man könnte sagen er ist das kleine Pendant zu den anderen Face-Produkten. Die kleine Phiole wirkt ebenso sehr robust. Ich finde auch, dass der Verschuss sehr gut schließt und fest sitzt.

winzige Kritikpunkte

Über das Behältnis der matten Foundation habe ich bereits gesprochen. Im Sortiment von Fenty Beauty finden sich mittlerweile zwei flüssige Foundation. Die zweite kommt in einer Tube aus Kunststoff daher. Man würde anhand des äußeren Erscheinungsbildes meinen, dass es sich um eine Quetschtube handelt. Dem ist aber nicht so, denn es ist ein Pumpspender am Kopf angebracht. Auch wenn ich die Verpackungen bisher gelobt habe, die der Hydrating Foundation trifft nicht meinen Geschmack.

Kommen wir nun zu den Lippenprodukten. Auch hier gibt es mittlerweile verschiedene Arten von Produkten. Ich selbst habe bisher nur zwei der Stunna Lip Paints in meiner Make-Up Sammlung. Auch hier finde ich die Verpackung an sich wirklich hübsch und vor allem einzigartig. Die kegelförmigen Liquid Lipsticks bringen aber auch einen Nachteil mit sich. Sie sind sehr klobig und lassen sich nur schwer schlichten. Obwohl ich nnur zwei Exemplare habe nehmen sie unglaublich viel Platz in meiner Schminklade oder auch Handtasche ein.

Fenty Beauty – Face Primer

Nach all den oberflächlichen Dingen rund um die Produkte kommen wir zum eigentlichen Teil dieses Beitrags. Ich möchte euch nun all meine Fenty Beauty Produkte etwas genauer vorstellen. Den Beginn machen die beiden Face Primer der Brand.

Wer mich kennt der weiß auch, dass ich eine Schwäche für diese Art Produkt habe. Aus diesem Grund finden sich auch zwei der insgesamt drei erhältlichen Fenty Beauty Face Primer in meiner Sammlung. Bei der Beschreibung beider hatte ich das Gefühl, dass sie zu meiner Haut passen könnten. Deshalb habe ich nicht lange überlegt und kurzerhand die Soft Matte und Soft Silk Variante in mein Einkaufskörbchen gepackt. Beide Exemplare versuche ich euch so kurz als möglich, dennoch aber so ausführlich wie nötig vorzustellen.

Pro Filt’r Instant Retouch Primer

Bei diesem Face-Primer war mir von Anfang an klar, dass er möglicherweise nicht so ganz zu meiner Haut passt. Dennoch wollte ich ihn haben, denn mich hat der verspochene Effekt neugierig gemacht. Ich wollte einfach wissen was er mit der Haut macht und ob er meine etwas größeren Poren im Wangenbereich kaschiert.

Produktversprechen

Bereits auf der Umverpackung wurde das Produktversprechen kurz und knapp festgehalten. Der Pro Filt’r Instant Retouch Primer ist der erste Primer den Fenty Beauty überhaupt gelauncht hatte. Man hat damals auf ein markelloses Finish in Sachen Haut gesetzt. Aus diesem Grund hat wurde ein Primer entwickelt der die Haut ebenmäßig erscheinen lässt und die Poren minimiert. Außerdem verspricht man, dass das Make-Up langanhaltend sein soll.

Was mich zum Kauf dieses Produkts verleitet hat war das Versprechen Poren zu minimieren. Ich persönlich finde nämlich, dass ich vor allem auf den Wangen und teilweise auf der Stirn vergrößerte Poren habe. Ich wollte wissen ob dieser Primer meinem Problemchen Herr werden kann. Außerdem habe ich mir erhofft, dass das gesamte Erscheinungsbild damit weichgezeichnet und sehr ebenmäßig aussieht.

meine persönliche Erfahrung

Beginnen wir mit der Textur des Pro Filt’r Instant Retouch Primers. Ich persönlich arbeite Produkte immer sehr gerne von einem kleinen Tellerchen oder auch von meinem Handrücken weg. Bei diesem Fenty Beauty Produkt ist mir direkt aufgefallen, dass die Textur zwar etwas gelig, aber dennoch sehr kompakt ist. Das Produkt läuft einem also nicht vom Handrücken. Arbeitet man die Textur in die Haut ein verschmilz sie sehr gut mit ihr.

Wo wir auch schon bei dem Punkt angelangt wären der mir bei diesem Primer besonders am Herzen liegt. Die Textur lässt sich gut in die Haut einarbeiten und verbindet sich auch gut mit ihr. Man merkt auch sehr deutlich, dass sich die Oberfläche der Haut etwas silikonig anfühlt. Aber nicht nur das, die Poren werden in der Tat geebnet und ausgeglichen. Die Haut fühlt sich nach dem Auftrag samtig weich an und sieht wie weichgezeichnet aus.

Dadurch, dass sich die Hautoberfläche nach dem Auftrag sehr silikonig istmuss man etwas darauf achten welche Foundation man aufträgt. Foundations die ebenfalls Silikone beinhalten rutschen im Laufe des Tages ab. Mit der Pro Filt’r Soft Matte Longwear Foundation hat dieser Primer meiner Meinung nach sehr gut harmoniert. In Kombination mit der Pro Filt’r Hydrating Longwear Foundation war ich nicht so glücklich. Das kann aber auch daran liegen, dass sich diese Foundation generell nicht sehr langlebig zeigt. Dazu komme ich später aber noch genauer. Ich habe den Pro Filt’r Instant Retouch Primer auch mit Foundations anderer Brands ausprobiert und für gut befunden. Im Großen und Ganzen finde ich, dass er ein durchaus solides Produkt ist. An dieser Stelle muss ich aber auch ehrlich zugeben, das ich ihn mir nicht nachkaufen würde.

Pro Filt’r Hydrating Primer

Kommen wir nun zum zweiten Primer und zwar dem Fenty Beauty Pro Filt’r Hydrating Primer. Mir war von Anfang an bewusst, dass dieser Face Primer der ist der für meine trockene Haut am besten passt. Aus diesem Grund war die „Enttäuschung“ des zur vorgezeigten nur sehr gering. Meine Erwartungen an den Hydrating Primer waren generell höher. Ob diese erfüllt werden konnte werde ich euch natürlich nicht vorenthalten.

Produktversprechen

Auch hier haben wir an der Seite der Umverpackung eine sehr kurze und prägnante Beschreibung des Produkts. Diese besagt, dass der Primer direkt beim Auftrag Feuchtigkeit spendet. Außerdem verleiht er der Haut ein seidiges Finish und macht das Make-Up langanhaltend.

Wie bereits vorhinein erwähnt war meine Erwartung an diesen Primer doch sehr hoch. Das Produktversprechen hat da auch gut mit hineingespielt. Meine Haut kann nämlich immer eine extra Portion Feuchtigkeit vertragen. Außerdem heiße ich ein seidiges Finish sehr willkommen. Diese Art Finish wirkt immer sehr natürlich und frisch. Gerade bei trockener Haut ist es besser auf seidige, als auf matte Haut zu setzen. Den Punkt langhanhaltenden in Beschreibungen finde ich persönlich vernachlässigbar. Ich finde nämlich, dass dieser Begriff sehr dehnbar ist. Langanhaltend definiert jeder anders und deshalb lege ich darauf zugegebenermaßen nicht allzu viel Wert.

meine persönliche Erfahrung

Nun interessiert euch auch ob der Primer hält was er verspricht. Was ich jedenfalls bestätigtigen kann ist, dass das Produkt gut Feuchtigkeit spendet. Dies merkt man bereits an der Textur, denn diese ist leicht gelig. Ich würde die Textur als sehr leicht beschreiben. Kommt sie mit der Haut in Berührung fült sich der Primer sogar etwas wässrig und sehr frisch an.

Auch was das Finish angeht bin ich sehr zufrieden. Die Haut fühlt sich direkt nach dem Auftrag sehr samtig an. Dadurch, dass die Textur Feuchtigkeit spendet, sieht die Haut auch direkt praller und zugleich glowy aus. Trägt man eine leichte Foundation darüber auf kann man diesen Glow auch gut erkennen.

Toll finde ich auch, dass nichts zu rutschen beginnt. Oftmals ist es mir schon passiert, dass im Laufe des Tages die gesamte Base zu rutschen begonnen hat. Nach nur wenigen Stunden war das Make-Up alles andere als ansehnlich. Das kann ich aber hier nicht behaupten. Mit dem Pro Filt’r Hydrating Primer bleibt alles an Ort und Stelle haften. Ich hätte gedacht, dass meine Haut durch die zusätzliche Portion Feuchtigkeit im Laufe des Tages stark zu glänzen beginnt. Auch dem ist zu meiner Freude nicht so, nach mehreren Stunden sieht das Make-Up immer noch passabel aus. Ich finde, dass dieser Primer am besten sehr gut mit der Pro Filt’r Soft Matte Longwear Foundation zusammenpasst. Aber auch mit Grundierungen anderer Marken hatte ich kaum merkliche Probleme. Für manche war die Kombination aus intensiver Feuchtigkeitspflege und dem Primer zu viel des Guten. Sonst aber kann ich keine Kritik äußern.

Fenty Beauty – Foundations

Nachdem wir uns nun schon zwei der insgesamt drei erhältlichen Face-Primer angesehen haben kommen wir nun zum nächsten Schritt. Weiter geht es also mit der Grundierung und somit der Foundation. Auch hier gibt es mittlerweile drei verschiedene Varianten. Neben den beiden flüssigen Varianten mit unterschiedlichem Finish gibt es auch eine Stick-Foundation. Ich selbst habe nur die beiden flüssigen Grundierungen ausprobiert und meine Erfahrung damit teile ich nun mit euch.

Pro Filt’r Soft Matte Longwear Foundation

Mit dem Launch der Pro Filt’r Soft Matte Longwear Foundation hat Fenty Beauty ein Zeichen gesetzt. Die Brand hat nämlich direkt 50 verschiedene Shades auf den Markt gebracht. Das kann sich sehen lassen und damit hat die Marke gefühlt bei jedermann gepunktet. Natürlich ist es bei solch einer großen Auswahl an Farben nicht gerade einfach die für sich passende Nuancen zu finden. Das war auch der Grund weshalb ich die erste Foundation nie online bestellt habe obwohl ich sie gerne gehabt hätte. Bei meiner Barcelona-Reise habe ich keine Minute gezögert und mich direkt von einer netten Sephora-Mitarbeiterin in Sachen Farbe beraten lassen.

Produktversprechen

Wie beim ersten Face-Primer war mir auch bei dieser Foundation klar, dass sie möglicherweise nicht zu mir passen könnte. Dennoch wollte ich sie ausprobieren um mir selbst ein Bild davon machen zu können. Meine anfängliche Unsicherheit gegenüber dem Produkt war dem Produktversprechen geschuldet. Dieses besagt nämlich, dass wir es hier mit einer matten, langanhaltenden Foundation zu tun haben. Diese soll außerdem eine mittlere bis hohe Deckkraft mit sich bringen. Trotz alledem soll sie sehr leicht sein was die Textur angeht.

Für mich hat die Produktbeschreibung ausgesagt, dass die Foundation einen hohen Puder-Anteil hat. Dies hat mir sowohl das Finish als auch die erwähnte Deckkraft zu verstehen gegeben. Dafür ist trockene Haut nicht umbedingt die beste Voraussetzung um einen makellosen Look zu schaffen. Dennoch hält mich all dies nicht von einem Selbsttest ab.

meine persönliche Erfahrung

Allen voran kann ich sagen, dass ich die Verpackung dieser Foundation unglaublich gerne mag. Mir gefällt der schlanke Milchglas-Flakon sehr gut. Außerdem finde ich, dass das Produkt durch das schlanke Design sehr schnell in einem Schrank oder auch Beauty-Case Platz findet. Sehr gut finde ich auch, dass man bei den Face-Produkte auf die Entnahme mittels eines Pumpspenders bedacht ist. Dadurch kommt zum einen weniger Luft an das Produkt und zum anderem können keine Keime eindringen.

Textur

Nun aber kommen wir zur Foundation an sich. Ich hätte mir eine deutlich kompaktere Textur erwartet. Umso glücklicher bin ich, dass die Foundation zwar cremig aber nicht allzu dick ist. Vom Handrücken läuft sie einem dennoch nicht. Bevorzugt arbeite ich die Foundation mit einem angefeuchteten Schwämmchen ein. Ich finde, dass sie sich damit ebenmäßiger auf der Haut verteilen und einarbeiten lässt. Auch die Deckkraft lässt sich mit einem Schwämmchen gut aufbauen. Ich persönlich arbeite lieber in dünnen Schichten als direkt aufs Ganze zu gehen. Trotz versprochener mittlerer bis hoher Deckkraft kann man also sehr gut variieren.

Finish

Was das Finish angeht kann ich das Produktversprechen ebenfalls unterschreiben. Anfänglich ist die Foundation etwas glowy, sobald sie aber antrocknet wird sie deutlich matter. Üblicherweise würde ich meine Foundation direkt setten. Bei dieser Foundation von Fenty Beauty ist das allerdings gar nicht nötig. Ich gehe lediglich mit ein wenig Puder über meine T-Zone, das reicht vollkommen aus für den Halt des Produkts.

Haltbarkeit

Wo wir auch schon beim nächsten Punkt angelangt wären nämlich der Haltbarkeit. Durch das matte Finish und den dadurch entspechend höheren Puder-Anteil bietet das Produkt auch eine längere Haltbarkeit. Bei meiner trockenen Haut bemerke ich während des Tages nur minimale Veränderungen. Diese sind hauptsächlich im Bereich der T-Zone und leicht an den Wangen zu erkennen. Diese Stellen beginnen am schnellsten zu glänzen, was ich aber nicht schlimm finde, es lässt das Make-Up natürlicher aussehen. Trotz der leichten Glanzstellen bleibt das Produkt an der Stelle an der ich es aufgetragen habe ohne sich unschön abzusetzten. Ich kann mich keines Falls über die Pro Filt’r Soft Matte Longwear Foundation beschweren. Sie funktioniert bei mir überraschen gut.

Pro Filt’r Hydrating Longwear Foundation

Weiter geht es mit der zweiten Foundation von Fenty Beauty und zwar mit der Pro Filt‘r Longwear Hydrating Foundation. Als ich gehört habe, dass es eine Foundation mit glänzendem Finish geben wird war ich sofort hin und weg. Ich habe dem Launch-Tag wahrhaftig entgegengefiebert und bin auch direkt zu Sephora gestapft. Die Beraterin im Store meinte die Farben sind die gleichen wie bei der matten Variante. Es war also schnell klar welche Nuance ich brauche. Da ist sie nun. Die Foundation in die ich wahnsinnig viel Hoffnung gesteckt habe, dass sie mein Holy Grail werden wird.  

Produktversprechen

Für meine trockene Haut hat sich die feuchtigkeispendende Textur sehr vielversprechen angehört. Außerdem soll diese trotz mittlerer bis hocher Deckkraft sehr leicht sein. Dazu kommt, dass die Foundation eine sehr gute Haltbarkeit und dadurch Langlebigkeit mit sich bringen soll. All diese Punkte klingen unglaublich schmeichelhaft und scheinen ein perfekt Match für trockene Haut zu sein.

Natürlich konnte ich es nicht erwarten die Foundation zu testen. Das obwohl sie so gar nicht zu meinem Sommer-Teint passt wie man anhand der Swatch-Bilder sehr gut erkennen kann. Dazu muss sich sagen, dass ich mir alle Face-Produkte für den Herbst und Winter gekauft habe. In den kühleren Jahreszeiten trage ich einfach deutlich häufiger Make-Up weshalb ich die Shades mit meiner „Winter-Haut“ gematcht habe. Also seid bitte nachsichtig, dass die Swatches total unpassend aussehen – es ist mir bewusst.

meine persönliche Erfahrung

Bevor wir uns die einzelnen Punkte rund um das eigentliche Produkt genauer ansehen möchte ich noch etwas zur Verpackung sagen. Die Tube in der die Foundation daher kommt ist sehr leicht, fexibel und dadurch perfekt um sie auf Reisen mitzunehmen. Ich muss allerdings sagen, dass sie im Vergleich zu den anderen Fenty Beauty Produkten optisch deutlich weniger ansprechend finde. Zu Gute muss man dem Ganzen dennoch halten, dass man hier ebenfalls auf die Entnahme mittels Pumpspender bedacht ist. So ganz in den Sand gesetzt hat man die Verpackung also doch nicht.

Textur

Nun aber kommen wir zur Textur der Pro Filt’r Hydrating Longwear Foundation von Fenty Beauty. Was die Textur angeht war ich anfänglich etwas überrascht, denn ich hätte sie etwas dicker eigneschätzt. Anhand meiner Bilder kann man aber gut sehen, dass sie so flüssig ist, dass sie sogar vom Handrücken läuft. Dies spricht durchaus für die Foundation und bestätigt auch das Produktversprechen, denn es macht sie dadurch sehr leicht. Solch eine Textur mach ich sehr gerne, denn man kann gut in dünnen Schichten arbeiten und so Deckkraft aufbauen.

Dies ist allerdings nicht zwingend notwendig. Ich finde nämlich, dass man gut sieht, dass die Foundation sehr gut pigmentiert ist. Somit kann ich auch dem Punkt was die mittlere bis hohe Deckkraft angeht durchaus zustimmen.

Was den Auftragen angeht muss ich zugeben, dass es etwas gedauert hat bis ich eine passende Technik gefunden habe. Ich trage die Foundation im ersten Schritt grob mit einem Buffer-Brush auf und blende sie etwas in die Haut ein. Im zweiten Schritt nehme ich mir ein feuchtes Schwämmchen zur Hand und arbeite alles fein säuberlich in die Haut ein. Besonders wichtig ist so wenig Produkt wie möglich zu verwenden. Weshalb erkläre ich im Punkt Haltbarkeit.

Finish

Zuerst sehen wir uns aber noch das Finish der Pro Filt’r Hydrating Longwear Foundation an. Dass ich ein Glow-Baby bin ist kein Geheimnis mehr. Aus diesem Grund habe ich es auch total auf Foundations mit entsprechendem Finish abgesehen. Zudem schmeicheln glowy Foundations eher meiner trockenen Haut. Diese Fenty Beauty Foundation sieht auf der Haut super schön aus, sofern man sie sehr dünn aufträgt. Die Haut wirkt gut gepflegt, hydriert und gesund. Außerdem wirkt das Make-Up sehr leicht und frisch. Ein Look der mir unglaublich gut gefällt.

Haltbarkeit

Nun aber kommt das große „aber“. Die Foundation ist nämlich unglaublich rutschig. Nach dem Auftrag sieht alles perfekt aus, genau so wie ich mir markellose Haut vorstelle. Aber nach nur einer Stunde merke ich wie alles zu rutschen beginnt. Das Gefühl unter dem Produkt fühlt sich schwitzig und haltlos an. Der Blick in den Spiegel bestätigt das Gefühl. Nach nur sehr kurzer Zeit sieht die Base alles andere als perfekt aus. Rund um die Nase, auf der Stirn, den Wangen und rund um den Mund entstehen unschöne Flecken. Auch wenn die Foundation komplett gesetten ist zeigt sich dieses unschöne und absolut enttäuschende Bild. Man kann den Effekt etwas eindämmen indem man mit sehr wenig Produkt arbeitet. Dennoch setzt es sich nach einiger Zeit ab. Für mich funktioniert die Foundation absolut nicht und ist meiner Meinung nach ein Fehlkauf.

Es blutet mir das Herz solch ein Fazit ziehen zu müssen. Ich dachte wirkich, dass die Pro Filt’r Hydrating Longwear Foundation alle bisherigen Foundations in den Schatten stellt. Leider wurde ich maßlos enttäuscht und greife lieber zum matten Pendant.

Fenty Beauty – Concealer

Neben den Foundations hat Fenty Beauty natürlich auch einen passenden Concealer im Sortiment. Auch dieser kommt in einer einzigartigen Farbrange daher. Toll finde ich, dass die Brand einem die Farbauswahl vereinfachen möchte. Die Concealer haben nämlich die selben Farbnummern wie auch die Foundations. Das ist aber noch nicht das Hexenwerk dahinter. Ihr wisst bestimmt, dass man bei Concealer ein bis zwei Nuancen heller gehen sollte als man bei der eigentlich Foundation. Genau diesen Punkt haben die Entwickler von Fenty Beauty in dieses Produkt mit einfließen lassen. Habt ihr also bei der Foundation die Nuance 210 so könnt ihr auch beim Concealer zu dieser Nummer greifen. Diese ist nämlich etwas heller und dennoch perfekt auf die Foundation abgestimmt. Natürlich ist das kein Muss aber es hilft einem bei der Auswahl ungemein.

Pro Filt’r Instant Retouch Concealer

Nun aber genug zum Konzept des Concealers, sehen wir uns das Produkt an sich an. Allen voran geben ich kurz das Produktversprechen wieder und dann sehen wir uns an ob dieses eingehalten wurde. Was ich jedenfalls vorweg nehmen kann ist, dass der Concealer meine Nerven durchaus strapaziert hat. Ich musste ihm mehr als nur eine und auch eine zweite Chance geben um ihn zum Funktionieren zu bringen.

Produktversprechen

Wir man aus dem Namen des Produkts bereits vernehmen kann, wird hier auf einen Photoshop-Effekt gesetzt. Der Concealer soll also sämtliche Unreinheiten, Narben, Rötungen und sogar Schwellungen kaschieren. Dies alles mit einer sehr leichten Textur. Trotz leichter Textur bekommen wir ein Produkt mit hoher Deckkraft, wenn man dies möchte. Als Finish wird einem ein leicht mattes versprochen, passend also zur ersten vorgestellten Foundation. Was für mich außerdem sehr interessant war ist die Beschreibung „creaseproof“. Damit möchte man sagen, dass er an Ort und Stelle sitzen bleibt ohne in Fältchen zu kriechen. Die lange Haltbarkeit wird separat erwähnt. Für mich aber schließt dies die vorherige Beschreibung ein.

Bis auf das Finish finde ich das Produktversprechen eigentlich sehr interessant. Gerade bei trockener Haut bzw. einer trockenen Augenpartie sollte man zu feuchtigkeitspendenden Produkten greifen. Für mich war also klar, dass ich meine Augenpartie vor dem Auftrag des Produkts sehr gut pflegen muss.

meine persönliche Erfahrung

Applikation

Der Concealer kommt in einer transparenten Verpackung daher. Man kann also immer gut den aktuellen Füllstand erkennen. Aufgetragen wird er mit einem herkömmlichen Flockapplikator. Dieser ist sehr schmal, flach und länglich gehalten. Die Form mag ich sehr gerne, denn man kommt damit auch sehr gut an eher „verzwickte“ Stellen wie den Augeninnenwinkel.

Textur & Deckkraft

Wie bereits zuvor erwähnt war mir klar, dass ich meine Haut gut vorbereiten muss um den Concealer verwenden zu können. Meine Annahme hat sich bestätigt. Bereits beim Swatchen habe ich nämlich die sehr cremige Textur vernommen. Ich habe auch direkt die hohe Deckkraft erkannt. All diese Punkte sind durchaus gerechtfertigt. Vor allem für Spot-Concealing, also das Abdecken von Pickelchen, Rötungen oder Pickelmalen, sind diese Eigenschaften sehr von Vorteil. Möchte ich das Produkt zum Abdecken von Augenschatten verwenden muss ich anders agieren und kann nicht einfach losarbeiten. Für mich ist eine gewisse Vorbereitung notwendig und genau diese hat mir auch etwas zu schaffen gemacht.

Handhabung

Ich habe unzählige Under-Eye Primer und auch Cremes ausprobiert um den Concealer zum Funktionieren zu bringen. Allerdings ist er immer in meine Trocknheitsfältchen gerutscht. Optisch sieht man durch diesen sehr unschönen Effekt direkt um 10 Jahre älter aus. Ich habe den Concealer also nach einigen Versuchen in meiner Schminklade verschwinden lassen und ihn ignoriert.

Daher ich ein sehr hartnäckiger Mensch bin habe ich nicht aufgeben. Also habe ich mich nach gut zwei Monaten wieder aufgerafft und das Produkt erneut getestet. Ob ihr es wahrhaben wollt oder nicht, ich habe den Pro Filt’r Instant Retouch Concealer zum Funktionieren gebracht. Der Schlüssel zum Erfolg war die Technik des Auftrags.

Üblicherweise arbeite ich Concealer mit einem feuchten Schwämmchen ein und sette ihn anschließend mit etwas Puder. Diesen Concealer aber muss man etwas anders handhaben. Ich trage ihn mit dem Applikator an die Stellen, auch auf kleine Makel wie Pickel, grob auf. Danach arbeite ich ihn großflächig mit meinen Fingern in leicht klopfenden Bewegungen ein. Nun heißt es warten. Ich lasse das Produkt etwas antrocknen, so mache ich mir das soft matte Finish zu Nutze. Nachdem der Concealer etwas angetrocknet ist und dadurch Halt gefunden hat blende ich die Ränder nochmals aus. Erst dafür nehme ich ein feuchtes Schwämmchen ohne Produkt zur Hand. Damit gehe ich leicht über die Stellen an denen ich Produkt aufgetragen habe. Zum Abschluss sette ich den noch leicht feuchten Concealer mit etwas Puder. Tada! – Der Concealer sitzt, alle „Makel“ sind abgedeckt und das alles ohne unschönes Absetzen.

Ich muss an dieser Stelle zugeben, dass dieses Produkt nicht in meine tägliche Make-Up Routine einziehen durfte. Dafür ist mir die Handhabung einfach zu langwierig, vor allem wenn es schnell gehen muss. Ich verwende den Pro Filt’r Instant Retouch Concealer also wenn ich genügend Zeit habe mein Make-Up aufzutragen. Er ist nicht schlecht, dennoch benötigt er viel Aufmerksamkeit. Ich werden ihn zwar aufbrauchen, nachkaufen hingegen würde ich ihn dennoch nicht.

Fenty Beauty – Liquid Lipsticks

Wir sind nun beim letzten Produkt dieses Beitrags angelangt. Ich möchte auch noch meine Meinung zu den Liquid Lipsticks von Fenty Beauty mit euch teilen. Die Rede ist von den sogenannten Stunna Lip Paints. Diese haben beim Launch große Wellen auf Social Media geschlagen. Ich muss zugeben, dass ich diese nie wirklich am Schirm hatte. Wieso ich nun doch zwei Exemplare in meiner Sammlung habe? Einen hat mir Denise geschenkt und ein zweiter ist bei meinem Kaufrausch in Barcelona mitgegangen.

Stunna Lip Paint

Man könnte behaupten Liquid Lipsticks haben die Beauty-Welt revolutioniert. Aus diesem Grund ist klar, dass eine Brand wie Fenty Beauty ebenso ein solches Produkt im Sortiment hat. Die einzelnen erhältlichen Farben sind meiner Meinung nach nur bedingt speziell. Was sie aber besonders macht ist die Verpackung. Ich bin zwar nicht der größte Fan von solch klobigen Verpackungsdesigns, dennoch machen sie einiges her und sind ein Hingucker.

Produktversprechen

Sehen wir uns an was einem bei diesem Produkt versprochen wird. Allen voran wird angeführt, dass wir es hier mit einem sehr farbintensiven Produkt zu tun haben. Die Farbe soll bereits in nur einer Schicht sehr strahlend und vollkommen deckend sein. Außerdem bietet die Textur eine Haltbarkeit von bis zu 12 Stunden. Der flüssige Lippenstift kommt mit mattem Finish daher und soll dank seiner Formulierung, welche nicht ausläuft, sehr präzise sein.

Ich würde sagen, dass sich diese Beschreibung absolut genial anhört. Dennoch muss man sich immer in Erinnerung rufen, dass Papier sehr geduldig ist. Außerdem möchte jede Brand ihre Produkte als die Besten der Besten dastehen lassen. Ich jedenfalls bin mit hohen Erwartungen an den Test der Liquid Lipsticks gegangen. Das obwohl ich ein nicht so tolles Feedback vorab von Denise erhalten habe.

meine persönliche Erfahrung

Applikator

Ich bin nicht erst seit gestern bekennender Make-Up Lover, aus diesem Grund sind mir schon die verschiedensten Dinge untergekommen. So auch die verschiedensten Applikatoren von Liquid Lipsticks. Der der Stuna Lip Paints hat mich dennoch etwas verwirrt. Der Flockapplikator kommt sanduhrförmig daher. Diese Form mag ich an sich sehr gerne. Sie passt sich nämlich sehr gut der Lippenform an und man kann damit die Farbe flächenfüllend auftragen. Dieser Applikator aber ist sehr kurz und gedrungen. Ich konnte mir nicht vorstellen wie ich einen hochpigmentierten Lippenstift mit diesem kleinen, dicken Ding präzise auftragen soll.

Auftrag

Der Auftrag hat sich zugegebenermaßen auch als etwas kompliziert herausgestellt. Durch die gedrungene und auch plumpe Form lässt sich das Lippenherz nur sehr schwierig präzise ausarbeiten. Aber auch in den „Ecken“ der Lippen lässt sich nur schwer damit arbeiten. Aus diesem Grund habe ich zu einem Lipliner gegriffen um diese Parts auszuarbeiten.

Textur & Deckkraft

Was ich jedoch positiv hervorheben muss ist die Textur und auch die Deckkraft der Stuna Lip Paints. Wie von der Brand versprochen haben wir es hier mit einer sehr leichten und auch eher flüssigen Textur zu tun. Diese lässt sich in einer nur sehr dünnen Schicht applizieren und fühlt sich dadurch beinahe schwerelos an. Außerdem bekommt man eine ordentliche Portion an Farbe geliefert und das in nur einer Schicht. Was diese Punkte angeht kann ich dem Produktversprechen also bedenkenlos zustimmen.

Haltbarkeit & Finish

Was aber die Haltbarkeit angeht muss ich etwas kritischer urteilen. Ich finde nämlich, dass vor allem der Rotton relativ schnell aufbricht. Damit mein ich nicht, dass er Risse bekommt und dadurch die Lippenfältchen betont werden. Ich meine, dass sich die Textur auflöst, sich abträgt und dadurch fleckig wird. Dies allerdings zieht ebenso mit sich, dass die Farbe an den Rändern unschön ausläuft. Einmal habe ich vergessen, dass ich den roten Stuna Lip Paint trage. Nach dem Verzehr von einem kleinen Snack habe ich ausgesehen wie ein Clown. Das war mir sehr unangenehm. Die Ränder habe ich auch nicht sauber bekommen, denn Haltbarkeit ist durchaus gegeben, allerdings nicht da wo ich sie erwarte. Beim mauvigen Ton war der Effekt nicht allzu krass, dies ist aber auch der eher dezenteren Farbe zu verdanken. Dennoch muss ich den Lippenstiften zu Gute halte, dass sie die ganze Zeit über matt bleibt.

Also auch bei den Liquid Lipsticks musste ich erst herausfinden wie sie für mich am besten funktionieren. Ich verwende sie nun immer in Kombination mit einem Lipliner. Dadurch wird das Auslaufen verhindert. Außerdem schaffe ich damit eine ebenmäßige Grundierung um ein fleckiges Finish im Laufe des Tages zu verhindern.

Fazit zu den Fenty Beauty Produkten

Es tut mir sehr leid, dass dieser Beitrag ein wahrhaftiges Monster wurde. Wobei, nein, eigentlich tut es mir nicht leid, denn ich habe es vorab angekündigt. Außerdem liegt es mir sehr am Herzen meine ehrliche Meinung zu den Produkten mit euch zu teilen. Ich habe versucht mich kurz zu halten. Bei manchen Punkten bedarf es schlichtweg einer intensiveren Ausführung und Erklärung. Dennoch Hut ab vor allen die es bis hier her geschafft haben den Beitrag zu lesen.

Allgemein ist zu sagen, dass meine Meinung zu den Produkten von Fenty Beauty etwas durchwachsen ist. Manche Produkte mag ich sehr gerne, andere wieder finde ich ok und eines bezeichne ich sogar als Totalausfall. Allerdings heißt das nicht, dass die Brand Fenty Beauty für mich abgeschrieben ist – auf gar keinen Fall. Die Brand finde ich weiterhin total ansprechend! Es stehen sogar schon weitere Produkte in den Startlöchern und warten auf ihre Review. Es ist also ganz üblich, dass manche Produkte bei dem einen besser und beim anderen nicht so optimal funktionieren.

Meine endabschließende Bilanz zu den bisher von mir ausgetesteten Fenty Beauty Produkten ist also dennoch gut. Ich bin mit dem größten Teil der Produkte durchaus zufrieden und greife auch immer wieder zu ihnen. Die Launches von neuen Produkten verfolge ich weiterhin akribisch. Mir gefällt einfach die Aufmachung der Brand. Außerdem finde ich, dass es eine sehr moderne und zeitgemäße Marke ist.

offizielle Verkaufsstelle von Fenty Beauty

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